24.10.2013 |
Andrew
Enchantress
Beiträge: 675
Registriert seit: 28. Jul 2013
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RE: Was passiert wenn wir wissen das es einen Gott gibt?
Ich denke ich wäre kein bisschen glücklich darüber wenn Gott existieren würde, ich meine ja nur...
Nur, weil wir an etwas glauben gibt es schon Kriege.
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24.10.2013 |
Simaris
Draconequus
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Registriert seit: 07. Feb 2013
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RE: Was passiert wenn wir wissen das es einen Gott gibt?
Was würde es ändern wenn das was manche glauben nun gewissheit ist?
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24.10.2013 |
Andrew
Enchantress
Beiträge: 675
Registriert seit: 28. Jul 2013
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RE: Was passiert wenn wir wissen das es einen Gott gibt?
Am schlimmsten würde ich es finden das jeder ankommt und mir sagt: "Ich hab es dir doch gesagt!"
Kurz gesagt, es währen mehr Klugscheißer da T_T
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24.10.2013 |
Space Warrior
Indigofohlen
Beiträge: 4.183
Registriert seit: 23. Aug 2012
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RE: Was passiert wenn wir wissen das es einen Gott gibt?
Wenn es so ist, dass es einen einzelnen Gott gibt und wir nichts über ihn wissen, außer dass es ihn/sie/es gibt:
Organisierte Religionen würden in eine sehr tiefe Krise geraten, da es ein Gott ist, also heißt das, die anderen circa 100,000 Götter (soviele sind es tatsächlich) welche Theologen bisher indiziert haben, existieren definitiv nicht, dann würden sich die monotheistischen Glaubensrichtungen darüber streiten, wessen Gott es ist und wie der so drauf ist.
Ich persönlich habe keine Ahnung, ob es einen oder mehrere Götter gibt, wie sie heißen, machen und sich verhalten, woher sollte ich auch, halte es allerdings für sehr sehr sehr sehr wahrscheinlich, dass mindestens eine transzendale Existenz, welche diversen religiösen Vorstellungen von Götter sehr nahe kommt, in Bezug zu diesem Universum, existiert.
No guess. Also die Weltreligionen und -konfessionen würden sich gegenseitig an die Gurgel gehen, weil alle behauptet, dass es ausgerechnet ihr/einer ihrer Gott/Götter ist so wie sie ihn sich vorstellen. Das artet dann wahrscheinlich in einem Weltkrieg aus, durch den gäbe es dann keine Atheisten mehr (denn die gibt es im Schützengraben bekanntlich nicht).
(Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: 26.10.2013 von Space Warrior.)
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25.10.2013 |
Diego
Wonderbolt
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RE: Was passiert wenn wir wissen das es einen Gott gibt?
Ach kommt. Schon seit Sokrates wissen wir doch, dass wir Menschen gar nicht wissen können, sondern lediglich glauben etwas zu wissen.
Um also die Frage zu beantworten:
Wir würden uns zu etwas Anderem als Menschen entwickeln.
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25.10.2013 |
Charles
Royal Guard
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Registriert seit: 13. Feb 2012
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RE: Was passiert wenn wir wissen das es einen Gott gibt?
(24.10.2013)Antanica schrieb: die anderen circa 100,000 Götter (soviele sind es tatsächlich) welche Theologen bisher indiziert haben
(24.10.2013)Antanica schrieb: Ich persönlich habe keine Ahnung, ob es einen oder mehrere Götter gibt, wie sie heißen, machen und sich verhalten, woher sollte ich auch, halte es allerdings für sehr sehr sehr sehr wahrscheinlich, dass mindestens eine transzendale Existenz, welche diversen religiösen Vorstellungen von Götter sehr nahe kommt, in Bezug zu diesem Universum, existiert.
Und wie kommst Du darauf?
(24.10.2013)Antanica schrieb: No guess.
Doch, total guess and nothing the fuck else!
(24.10.2013)Antanica schrieb: Das artet dann wahrscheinlich in einem Weltkrieg aus, durch den gäbe es dann keine Atheisten mehr (denn die gibt es im Schützengraben bekanntlich nicht).
(25.10.2013)Diego schrieb: Ach kommt. Schon seit Sokrates wissen wir doch, dass wir Menschen gar nicht wissen können, sondern lediglich glauben etwas zu wissen.
Quatsch! Schonmal was von Axiomen und Evidenz gehört?
(25.10.2013)Diego schrieb: Wir würden uns zu etwas Anderem als Menschen entwickeln.
Zu was und warum?
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25.10.2013 |
sai
Wonderbolt
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Registriert seit: 15. Apr 2012
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RE: Was passiert wenn wir wissen das es einen Gott gibt?
Also wenn's ein altruistischer und solidarischer Gott mit einem Paradies als Ausblick wäre würde mich mal wundern was dann aus dem Kapitalismus und unserer Wirtschaft werden würde
(25.10.2013)CharlesErnestBarron schrieb: (25.10.2013)Diego schrieb: Ach kommt. Schon seit Sokrates wissen wir doch, dass wir Menschen gar nicht wissen können, sondern lediglich glauben etwas zu wissen.
Quatsch! Schonmal was von Axiomen und Evidenz gehört?
Aber unser Wissen basiert doch auch auf der Annahme, dass unsere Wahrnehmung und unser Gehirn uns nicht in die Irre führen. Unsere Augen könnten doch auch eine hochintelligente Spezies sein, die im Man-In-The-Middle Prinzip jegliche "gesehene" Informationen erstmal filtert und dann die Informationen an das Gehirn weiterleitet, die es uns wahrnehmen lassen möchte
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25.10.2013 |
Diego
Wonderbolt
Beiträge: 1.075
Registriert seit: 09. Mär 2013
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RE: Was passiert wenn wir wissen das es einen Gott gibt?
@CharlesErnestBarron
Zitat:Zu was und warum?
Woher bitteschön soll ich denn wissen was nach den menschen, wie wir sie kennen kommen soll ?
Und warum habe ich schon gesagt.
Zitat:Quatsch! Schonmal was von Axiomen und Evidenz gehört?
Wenn du daran glaubst, dann will ich dir gar nicht weiter widersprechen.
Es ist gerade in unserer heutigen Zeit sehr wichtig, dass jeder Mensch etwas hat, woran er felsenfest glauben kann.
@sai
Unsere Annahme von Wissen basiert auf so Allerlei. Das ändert sich alle paar hundert Jahre.
Insofern könnte deine Ansicht im Jahr 2543 sogar als allgemein wahr und bewiesen gelten.
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25.10.2013 |
Charles
Royal Guard
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RE: Was passiert wenn wir wissen das es einen Gott gibt?
(25.10.2013)sai schrieb: Aber unser Wissen basiert doch auch auf der Annahme, dass unsere Wahrnehmung und unser Gehirn uns nicht in die Irre führen.
Wer hat Dir denn den Schmonsens erzählt?
(25.10.2013)sai schrieb: Unsere Augen könnten doch auch eine hochintelligente Spezies sein, die im Man-In-The-Middle Prinzip jegliche "gesehene" Informationen erstmal filtert und dann die Informationen an das Gehirn weiterleitet, die es uns wahrnehmen lassen möchte
Sicher, wenn man derart spinnerte Ideen mag, why the fuck not?
(25.10.2013)Diego schrieb: Zitat:Zu was und warum?
Woher bitteschön soll ich denn wissen was nach den menschen, wie wir sie kennen kommen soll ?
Und warum habe ich schon gesagt.
Zumindest hält es Dich nicht von wilden Spekulationen ab. Just sayin'
(25.10.2013)Diego schrieb: Zitat:Quatsch! Schonmal was von Axiomen und Evidenz gehört?
Wenn du daran glaubst, dann will ich dir gar nicht weiter widersprechen.
Es ist gerade in unserer heutigen Zeit sehr wichtig, dass jeder Mensch etwas hat, woran er felsenfest glauben kann.
Wieso sollte das gerade heutzutage wichtig sein?
(25.10.2013)Diego schrieb: Unsere Annahme von Wissen basiert auf so Allerlei. Das ändert sich alle paar hundert Jahre.
Insofern könnte deine Ansicht im Jahr 2543 sogar als allgemein wahr und bewiesen gelten.
Ich nehme dann einfach mal an, dass Du davon ausgehst, dass Wissenschaft einfach beliebiger Schmons (mein neues Lieblingswort, I guess) ist, wie jeder andere Glaube. Das ist eine beklagenswerte Einstellung, die sich leider immer noch ab und zu bei gläubigen Menschen, selbst im 21. Jahrhundert in der westlichen Welt, wiederfindet.
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25.10.2013 |
Andrew
Enchantress
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RE: Was passiert wenn wir wissen das es einen Gott gibt?
Da das hier mehr eine Diskussionen ist als ein kleines Gespräch,
versuch ich mal dafür zu sorgen das der Thread in den Diskussionen Bereich
verschoben wird.
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25.10.2013 |
Charles
Royal Guard
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RE: Was passiert wenn wir wissen das es einen Gott gibt?
(25.10.2013)Andi_Red schrieb: Da das hier mehr eine Diskussionen ist als ein kleines Gespräch
I beg to differ.
Ich finde das alles hier ziemlichen Schmons, der im Smalltalk Bereich optimal verortet ist.
(25.10.2013)Andi_Red schrieb: versuch ich mal dafür zu sorgen das der Thread in den Diskussionen Bereich verschoben wird.
Ist Dein Thread, also viel Erfolgt damit.
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25.10.2013 |
Space Warrior
Indigofohlen
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RE: Was passiert wenn wir wissen das es einen Gott gibt?
(25.10.2013)CharlesErnestBarron schrieb: (24.10.2013)Antanica schrieb: die anderen circa 100,000 Götter (soviele sind es tatsächlich) welche Theologen bisher indiziert haben
Das verstehe ich nicht. Wissenschaft (Historik, Soziologie, Theologie) kennt bereits 10,000 Religionen, 30,000 Konfessionen und 100,000 Götter, die es in der Weltgeschichte und den Vorstellungen der Menschen gab.
(25.10.2013)CharlesErnestBarron schrieb: (24.10.2013)Antanica schrieb: halte es allerdings für sehr sehr sehr sehr wahrscheinlich, dass mindestens eine transzendale Existenz, welche diversen religiösen Vorstellungen von Götter sehr nahe kommt, in Bezug zu diesem Universum, existiert.
Und wie kommst Du darauf?
Ist einfach so ein Gefühl. Ich spüre es in mir.
Zitat: (24.10.2013)Antanica schrieb: Das artet dann wahrscheinlich in einem Weltkrieg aus, durch den gäbe es dann keine Atheisten mehr (denn die gibt es im Schützengraben bekanntlich nicht).
Von mir aus kann man ein paar "überzeugte" Atheisten nochmal zu ihrem Atheismus befragen, wenn sie auf dem Schlachtfeld einer feindlichen Übermacht gegenüberstehen, im Schützengraben liegen oder sich durch die zerstörte Zivilisation auf der Suche nach Nahrung kämpfem müssen.
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25.10.2013 |
Charles
Royal Guard
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RE: Was passiert wenn wir wissen das es einen Gott gibt?
(25.10.2013)Antanica schrieb: (25.10.2013)CharlesErnestBarron schrieb: (24.10.2013)Antanica schrieb: die anderen circa 100,000 Götter (soviele sind es tatsächlich) welche Theologen bisher indiziert haben
Das verstehe ich nicht. Wissenschaft (Historik, Soziologie, Theologie) kennt bereits 10,000 Religionen, 30,000 Konfessionen und 100,000 Götter, die es in der Weltgeschichte und den Vorstellungen der Menschen gab.
"Identifiziert" klingt als hätten die irgendwas substantielles vorzuweisen. Das haben sie nicht. Sie haben nur Bücher, Bauchgefühle und wilde Behauptungen, nichts weiter.
PS: Theologie spielt als nicht-empirische Wissenschaft in einem völlig anderen Team als Geschichte und Soziologie.
(25.10.2013)Antanica schrieb: (25.10.2013)CharlesErnestBarron schrieb: (24.10.2013)Antanica schrieb: halte es allerdings für sehr sehr sehr sehr wahrscheinlich, dass mindestens eine transzendale Existenz, welche diversen religiösen Vorstellungen von Götter sehr nahe kommt, in Bezug zu diesem Universum, existiert.
Und wie kommst Du darauf?
Ist einfach so ein Gefühl. Ich spüre es in mir.
Wenn Du willst, dass ich Deiner Behauptung glaube musst Du deutlich mehr vorbringen, als ein Gefühl. Wenn es Dir egal ist, ist es mir auch egal.
(25.10.2013)Antanica schrieb: Zitat: (24.10.2013)Antanica schrieb: Das artet dann wahrscheinlich in einem Weltkrieg aus, durch den gäbe es dann keine Atheisten mehr (denn die gibt es im Schützengraben bekanntlich nicht).
Von mir aus kann man ein paar "überzeugte" Atheisten nochmal zu ihrem Atheismus befragen, wenn sie auf dem Schlachtfeld einer feindlichen Übermacht gegenüberstehen, im Schützengraben liegen oder sich durch die zerstörte Zivilisation auf der Suche nach Nahrung kämpfem müssen.
Klar, mach das. Doch bis dahin ist Deine Behauptung, dass es in Schützengräben keine Atheisten gäbe völliger Schmons!
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25.10.2013 |
Space Warrior
Indigofohlen
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RE: Was passiert wenn wir wissen das es einen Gott gibt?
(25.10.2013)CharlesErnestBarron schrieb: "Identifiziert" klingt als hätten die irgendwas substantielles vorzuweisen. Das haben sie nicht. Sie haben nur Bücher, Bauchgefühle und wilde Behauptungen, nichts weiter.
Ich habe nicht "identifiziert", sondern "indiziert" geschrieben, heißt, in einen Index/eine Liste/Aufzählung aufgenommen. Man kennt aus aller Welt, eben bereits 10K Religion, 30K Konfessionen und die 100K Gottheiten.
(25.10.2013)CharlesErnestBarron schrieb: Wenn Du willst, dass ich Deiner Behauptung glaube musst Du deutlich mehr vorbringen, als ein Gefühl. Wenn es Dir egal ist, ist es mir auch egal.
Mehr habe ich leider nicht. Dann glaube es eben nicht, es herrscht Meinungs- und Religionsfreiheit.
(25.10.2013)CharlesErnestBarron schrieb: Klar, mach das. Doch bis dahin ist Deine Behauptung, dass es in Schützengräben keine Atheisten gäbe völliger Schmons!
Das ist so eine Redewendung, zumindest weniger Atheisten als unter der Gesamtbevölkerung.
Atheismus ist Schwachsinn.
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25.10.2013 |
Charles
Royal Guard
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RE: Was passiert wenn wir wissen das es einen Gott gibt?
(25.10.2013)Antanica schrieb: (25.10.2013)CharlesErnestBarron schrieb: "Identifiziert" klingt als hätten die irgendwas substantielles vorzuweisen. Das haben sie nicht. Sie haben nur Bücher, Bauchgefühle und wilde Behauptungen, nichts weiter.
Ich habe nicht "identifiziert", sondern "indiziert" geschrieben, heißt, in einen Index/eine Liste/Aufzählung aufgenommen. Man kennt aus aller Welt, eben bereits 10K Religion, 30K Konfessionen und die 100K Gottheiten.
Aha, OK. Wohlgemerkt, etwas auf einen Index zu setzen ist natürlich kein Beweis für irgendwas.
(25.10.2013)Antanica schrieb: (25.10.2013)CharlesErnestBarron schrieb: Wenn Du willst, dass ich Deiner Behauptung glaube musst Du deutlich mehr vorbringen, als ein Gefühl. Wenn es Dir egal ist, ist es mir auch egal.
Mehr habe ich leider nicht. Dann glaube es eben nicht, es herrscht Meinungs- und Religionsfreiheit.
So schaut's aus!
(25.10.2013)Antanica schrieb: (25.10.2013)CharlesErnestBarron schrieb: Klar, mach das. Doch bis dahin ist Deine Behauptung, dass es in Schützengräben keine Atheisten gäbe völliger Schmons!
Das ist so eine Redewendung, zumindest weniger Atheisten als unter der Gesamtbevölkerung.
Eine Redewendung also? So'n bißchen wie "Die dümmsten Bauern haben die dicksten Kartoffeln", was? Ja, ich finde auch, dass man sein Weltbild an solchen Redewendungen festmachen sollte. Das macht einen total glaubwürdig!
(25.10.2013)Antanica schrieb: Atheismus ist Schwachsinn.
Und das begründest Du wie genau?
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26.10.2013 |
Diego
Wonderbolt
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RE: Was passiert wenn wir wissen das es einen Gott gibt?
@CharlesErnestBarron
Zitat:Ich nehme dann einfach mal an, dass Du davon ausgehst, dass Wissenschaft einfach beliebiger Schmons (mein neues Lieblingswort, I guess) ist, wie jeder andere Glaube. Das ist eine beklagenswerte Einstellung, die sich leider immer noch ab und zu bei gläubigen Menschen, selbst im 21. Jahrhundert in der westlichen Welt, wiederfindet.
Du kannst natürlich annehmen, was immer du willst, das ist schließlich dein gutes Recht.
Doch solltest du überdenken, ob du tatsächlich gründlich genug nachgeforscht hast, um deine Annahme auch verteidigen zu können, so sie jemand in Frage stellen wird.
Zitat:Wieso sollte das gerade heutzutage wichtig sein?
Entschuldige bitte, ich habe mich sehr undeutlich ausgedrückt.
Es ist heute ebenso wichtig, wie vor 2000 Jahren, dass die Menschen etwas haben, an das sie glauben können.
Nur hat sich bis zum heutigen Tage das Problem entwickelt, dass viele Leute, hierzulande und auch in anderen Ländern, die Suche nach Gott scheuen.
Wenn man sich die jüngere Vergangengheit der europäischen Völker anschaut, ist dies zwar nicht verwunderlich, aber nicht weniger bedauerlich.
Zitat:Zumindest hält es Dich nicht von wilden Spekulationen ab. Just sayin' RD wink
Nun, es gibt genug kluge Leute, die eine Menge kluge Sprüche verfasst haben, dass es Unfug sei, sich nur mit dem Wissen zu begnügen, dass bereit niedergeschrieben wurde. Ich bin sicher, du bist selbst in der Lage einen davon zu finden.
Du solltest deinen Verstand also stets für neue Gedanken und Gedankenkonstrukte offen halten.
Ich jedenfalls, gebe mir alle Mühe damit.
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26.10.2013 |
Lyniv
Great and Powerful
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RE: Was passiert wenn wir wissen das es einen Gott gibt?
(26.10.2013)Diego schrieb: Es ist heute ebenso wichtig, wie vor 2000 Jahren, dass die Menschen etwas haben, an das sie glauben können.
Nur hat sich bis zum heutigen Tage das Problem entwickelt, dass viele Leute, hierzulande und auch in anderen Ländern, die Suche nach Gott scheuen.
Wenn man sich die jüngere Vergangengheit der europäischen Völker anschaut, ist dies zwar nicht verwunderlich, aber nicht weniger bedauerlich.
Weil?
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26.10.2013 |
Charles
Royal Guard
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Registriert seit: 13. Feb 2012
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RE: Was passiert wenn wir wissen das es einen Gott gibt?
(26.10.2013)Diego schrieb: Zitat:Ich nehme dann einfach mal an, dass Du davon ausgehst, dass Wissenschaft einfach beliebiger Schmons (mein neues Lieblingswort, I guess) ist, wie jeder andere Glaube. Das ist eine beklagenswerte Einstellung, die sich leider immer noch ab und zu bei gläubigen Menschen, selbst im 21. Jahrhundert in der westlichen Welt, wiederfindet.
Du kannst natürlich annehmen, was immer du willst, das ist schließlich dein gutes Recht.
Doch solltest du überdenken, ob du tatsächlich gründlich genug nachgeforscht hast, um deine Annahme auch verteidigen zu können, so sie jemand in Frage stellen wird.
Gehen auch noch mehr Konjunktive?
Du hast meine Aussage offenbar mißgedeutet. Damit war die Frage impliziert, ob Du Wissenschaft für beliebigen Schmons hälst. Da Du darauf nicht mal eingegangen bist, kann ich nun davon ausgehen, dass es tatsächlich so ist?
(26.10.2013)Diego schrieb: Es ist heute ebenso wichtig, wie vor 2000 Jahren, dass die Menschen etwas haben, an das sie glauben können.
Nur hat sich bis zum heutigen Tage das Problem entwickelt, dass viele Leute, hierzulande und auch in anderen Ländern, die Suche nach Gott scheuen.
Wenn man sich die jüngere Vergangengheit der europäischen Völker anschaut, ist dies zwar nicht verwunderlich, aber nicht weniger bedauerlich.
Weil?
(26.10.2013)Diego schrieb: Nun, es gibt genug kluge Leute, die eine Menge kluge Sprüche verfasst haben, dass es Unfug sei, sich nur mit dem Wissen zu begnügen, dass bereit niedergeschrieben wurde. Ich bin sicher, du bist selbst in der Lage einen davon zu finden.
Und damit möchtest Du was genau sagen? Das kluge Leute immer weiter nach Wissen suchen sollten? I agree! Und nun?
(26.10.2013)Diego schrieb: Du solltest deinen Verstand also stets für neue Gedanken und Gedankenkonstrukte offen halten.
Es ist ein gewaltiger Unterschied ob ich mir einen offenen Geist bewahre oder ob ich zu allem was da kommt "Yeah, keep the Schmons coming!" sage.
Offenheit ist das eine, doch ohne kritisches Denken ist Offenheit gleichsam ein Einfallstor für Schmonsens.
(26.10.2013)Diego schrieb: Ich jedenfalls, gebe mir alle Mühe damit.
Das merkt man.
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26.10.2013 |
HeavyMetalNeverDies!
Beiträge: 13.962
Registriert seit: 11. Mai 2012
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RE: Was passiert wenn wir wissen das es einen Gott gibt?
(26.10.2013)Diego schrieb: Es ist heute ebenso wichtig, wie vor 2000 Jahren, dass die Menschen etwas haben, an das sie glauben können.
Nur hat sich bis zum heutigen Tage das Problem entwickelt, dass viele Leute, hierzulande und auch in anderen Ländern, die Suche nach Gott scheuen.
Wenn man sich die jüngere Vergangengheit der europäischen Völker anschaut, ist dies zwar nicht verwunderlich, aber nicht weniger bedauerlich.
Ist mittlerweile auch schon wurscht. Viele können mit den Glauben an Gott nicht richtig umgehen und stellen ihn über alles andere. Das ist unsinnig weil der Glaube an Gott kann sich maximal für einen Selbst im Bewusstsein auswirken und natürlich würde man es, sofern es einen selbst was bringt auch anderen Menschen gönnen. Wenn das ganze aber dazu führt dass für einige der Glauben über der Rationalität steht und deren Handeln soweit beeinflusst, dass sie andere damit beeinträchtigen / unterdrücken, dann kann man maximal feststellen dass selbst im 21. Jahrundert viele Leute geistig noch nicht sehr weit entwickelt sind.
Man kann ja gerne Glauben und auch darüber diskutieren aber eben nicht übertreiben. Wenn die Menschheit zu blöd dazu ist so Glauben zu können dass sie andere nicht unterdrücken oder gegen Gesetze / Menschenrechte verstoßen, dann ist es vielleicht sogar das beste wenn sie an keinen Gott mehr glauben.
Es wäre durchaus wünschenswert wenn sie stattdessen an eine bessere Zukunft glauben oder an das Gute im Menschen, sofern es mit der Erkenntnis einhergeht, dass man, um dies zu erreichen etwas dafür tun muss. Glaube kann ein Antrieb für alles mögliche sein - für gutes und schlechtes. Soweit würde ich also zustimmen dass Menschen daran glauben müssen dass sie etwas erreichen können. Wenn man einfach nur resigniert dann hilft es nichts, besonders wenn (mal wieder) der Kapitalismus bzw. eine Mehrklassengesellschaft am Vormarsch ist.
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