23.07.2016 |
Mephysta
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RE: Schießerei in Münchner Einkaufszentrum
(23.07.2016)Meganium schrieb: (22.07.2016)Adama schrieb: (22.07.2016)Nerymon schrieb: Es war ja irgendwie nur noch eine Frage der Zeit, bis es soweit kommt... traurig.
Jetzt lebt man hier auch schon in Angst.
Mal gucken was noch für Infos ans Tageslicht kommen D:
Objektiv gibt es keinen Grund in Angst zu leben, die gefahr Opfer eines Terroranschlages zu werden ist lächerlich gering.
Exakt. Die Wahrscheinlichkeit zu sterben, wird in Micromort angegeben (µmort). 1µmort entspricht dabei 1 : 1 000 000. Um diese schon gerine Wahrscheinlichkeit zu erreichen, müsste man mit einem Flugzeug 19 000km zurücklegen.
Da dies ein äußerst seltener Fall ist, gibt es keinen Grund, in Angst zu leben.
https://en.wikipedia.org/wiki/Micromort
Da kommt mir doch direkt der Begriff "optimistischer Fehlschluss" in den Sinn.
Nur, weil eine Wahrscheinlichkeit aus statistischer Perspektive relativ gering ist, heißt das noch lange nicht, dass Angst irrational ist. Erzählt mal den 9 Todesopfern von gestern Nacht, wie grundlos es ist, vor Todesschützen Angst zu haben.
Zumal sich solche Statistiken immer noch auf den einzelnen Menschen beziehen. "Angst" kann ich auch davor haben, dass es jemanden erwischt, den ich kenne. Und in Zeiten, in denen es problemlos möglich ist, Bekanntschaften rund um den Globus zu schließen, ist diese Wahrscheinlichkeit auf einmal gar nicht mehr so gering.
http://mephysta.deviantart.com (SFW) ~ https://twitter.com/Mephystax (NSFW) ~ https://inkbunny.net/Mephysta (NSFW)
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23.07.2016 |
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nalloooo

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RE: Schießerei in Münchner Einkaufszentrum
Angst zu haben ist absolut menschlich. Trotzdem sollte man deswegen jetzt keine Menschenmengen oder Veranstaltungen meiden, sondern genauso weiterleben, wie bisher auch.
(Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: vor 69 Minuten von zunt.)
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23.07.2016 |
Firebird
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RE: Schießerei in Münchner Einkaufszentrum
Neueste Vermutung: Der Täter könnte gezielt Mitschüler in den McDonalds gelockt haben. Desweiteren soll er durch die Abschlussprüfung am Freitag geflogen sein, spräche für Amoklauf, persönlich motiviert. (Quelle: Fokus online)
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23.07.2016 |
Whitey
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Draconequus

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RE: Schießerei in Münchner Einkaufszentrum
Nachdem nun klar ist, dass es nicht der IS war (welch Wunder, wuhu, hat keiner mit gerechnet), möchte sich jemand der einschlägigen Rassisten entschuldigen und kleinlaut zurückrudern?
Nein? Hab ich mir gedacht.
Egal was passiert, wo es passiert oder wer dabei beteiligt ist, es ist jedesmal die selbe Idiotie, die alles viel schlimmer macht. Irgendwas passiert und irgendwer fängt an gegen Moslems zu hetzen (sprich seinem debilen Rassismus freien lauf zu lassen), völlig egal ob man überhaupt irgendwas weiß, es Sinn macht oder nicht. Das wäre ja schon nicht in Ordnung, wenns tatsächlich Islamisten wären, aber so ist es an Absurdität kaum zu überbieten. Und wenn sich dann herausstellt, dass es nichts mit dem IS zutun hatte, verschwinden sie wieder in ihren Löchern, bis sie beim nächsten Mal wieder hervorkriechen können.
Und die Auswirkungen, die das hat, sind leider fatal. Denn dieses Forum hier ist ja symptomatisch für die gesamte Gesellschaft. Es wird solange gebrüllt und beleidigt und gehetzt, bis alle wirklich glauben, dass die Moslems unser Unglück sind. Manche Dinge ändern sich wohl nie, vor allem in Deutschland.
Und wiedermal fällt mir auf, wie das hier auch noch als legitime Meinung toleriert wird. Das ist zwar nicht neu, irritiert mich aber jedesmal aufs Neue.
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23.07.2016 |
Firebird
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Royal Guard

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RE: Schießerei in Münchner Einkaufszentrum
Das ganze erinnert mich mittlerweile immer mehr an den Amoklauf im Gutenberg-Gymnasium Erfurt, Täter gleich alt, Amoklauf mit ähnlich viel Todesopfern, Täter hat sich selbst gerichtet.
Außerdem könnte der eine Amoklauf den anderen inspiriert haben.
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23.07.2016 |
Meganium
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Busfahrerpony

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RE: Schießerei in Münchner Einkaufszentrum
(23.07.2016)Mephysta schrieb: Da kommt mir doch direkt der Begriff "optimistischer Fehlschluss" in den Sinn.
Nur, weil eine Wahrscheinlichkeit aus statistischer Perspektive relativ gering ist, heißt das noch lange nicht, dass Angst irrational ist. Erzählt mal den 9 Todesopfern von gestern Nacht, wie grundlos es ist, vor Todesschützen Angst zu haben.
Zumal sich solche Statistiken immer noch auf den einzelnen Menschen beziehen. "Angst" kann ich auch davor haben, dass es jemanden erwischt, den ich kenne. Und in Zeiten, in denen es problemlos möglich ist, Bekanntschaften rund um den Globus zu schließen, ist diese Wahrscheinlichkeit auf einmal gar nicht mehr so gering.
Dass in Angst zu leben trotzdem irrational sein kann, sieht man an gewissen Handlungen. Menschen in der eigenen Nachbarschaft werden suspekter angesehen, man traut sich weniger, das Haus zu verlassen, Panikmache (vor allem polemisch) oder sich ständig Gedanken machen, ob und wo der nächste Anschlag, vielleicht vor seiner eigenen Nase, passieren könnte.
Und es gibt Leute und Organisationen, die diese Ängste für den Eigenzweck aufsammeln und schüren. Diejenigen, die in Angst leben, verfallen den Tricks der Polemiker leichter. Diese Taktik ist derzeit ein Modetrend, der in vielen westlichen Ländern Erfolg hat, diesen aber garnicht verdient (siehe Trump, Front National, Pegida, und weitere).
Ängste gibt es durchaus. Man sollte diesen aber nicht Herr werden lassen.
(23.07.2016)Firebird schrieb: Das ganze erinnert mich mittlerweile immer mehr an den Amoklauf im Gutenberg-Gymnasium Erfurt, Täter gleich alt, Amoklauf mit ähnlich viel Todesopfern, Täter hat sich selbst gerichtet.
Nur mit weitaus mehr Medienpräsenz (subjektiv gesehen), da man mit einem Terrorakt wie in Paris gerechnet hat.
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23.07.2016 |
Firebird
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RE: Schießerei in Münchner Einkaufszentrum
Ich zitier mal Focus Online, weil ich mir auch dachte, dass da ein zusammenhang bestehen könnte.
12.27 Uhr: Dass die Tat am fünften Jahrestag des Attentäters Breivik stattgefunden hat, sei ein Indiz, sagt Andrä. "Wenn sich jemand so intensiv mit dem Thema Amok auseinandergesetzt hat, muss man davon ausgehen, dass er sich auch mit dem Thema Breivik beschäftigt hat."
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23.07.2016 |
Whitey
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Draconequus

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RE: Schießerei in Münchner Einkaufszentrum
Das hab ich auch schon mitgekriegt, kann aber natürlich auch einfach Zufall sein.
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23.07.2016 |
Whitey
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Draconequus

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RE: Schießerei in Münchner Einkaufszentrum
Wenn du davon ausgehst dass ein Deutsch-Iraner automatisch ein Terrorist ist, dann kann ich dazu nur sagen, dass das rassistisch ist.
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23.07.2016 |
Firebird
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RE: Schießerei in Münchner Einkaufszentrum
Nur weil er Deutsch-Iraner ist, ist er also gleich ein Terrorist? Tolles Vorurteil. Es deutet NICHTS darauf hin, dass er ein Attentäter war, eher Schulprobleme als Motiv.
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23.07.2016 |
Nightshroud
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RE: Schießerei in Münchner Einkaufszentrum
Abgesehen davon ist Islamismus keine Rasse, sondern eine Ideologie, for fuck sake...
Der Täter kann zudem immernoch radikalisiert gewesen sein.
Das wird durch weitere Gründe seines gesellschaftlichen Abstiegs nicht ausgeschlossen.
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23.07.2016 |
Whitey
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Draconequus

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RE: Schießerei in Münchner Einkaufszentrum
(23.07.2016)Nightshroud schrieb: Abgesehen davon ist Islamismus keine Rasse, sondern eine Ideologie, for fuck sake...
Der Täter kann zudem immernoch radikalisiert gewesen sein.
Das wird durch weitere Gründe seines gesellschaftlichen Abstiegs nicht ausgeschlossen.
Sicherlich, aber gewisse Leute setzen Islamismus nunmal mit "Brown People" gleich, und dadurch wird alles was sie gegen Islamismus sagen, etwas gegen Leute einer bestimmten Herkunft. Gegen Islamismus zu sein ist für die meisten Leute nur ein bequemes Cover um gegen Ausländer zu sein.
Du siehst es doch selbst, er war Iraner, deswegen muss er ein Terrorist sein, was anderes geht ja gar nicht. Dass der Iran gegen den IS kämpft, mal ganz außen vor gelassen.
Aber das sind sicher alles nur besorgte Bürger, kennt man ja. Heutzutage sind ja eh alle besorgt.
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23.07.2016 |
Jandalf
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Aculy is Dolan

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RE: Schießerei in Münchner Einkaufszentrum
(23.07.2016)Mephysta schrieb: Da kommt mir doch direkt der Begriff "optimistischer Fehlschluss" in den Sinn.
Nur, weil eine Wahrscheinlichkeit aus statistischer Perspektive relativ gering ist, heißt das noch lange nicht, dass Angst irrational ist. Erzählt mal den 9 Todesopfern von gestern Nacht, wie grundlos es ist, vor Todesschützen Angst zu haben.
Erzählmal den 600 Menschen die jedes Jahr in Deutschland an Essen ersticken wie grundlos es ist vor fester Nahrung Angst zu haben.
Killing is badong!
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23.07.2016 |
Mc Timsy

Wonderbolt

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RE: Schießerei in Münchner Einkaufszentrum
Die ganze Sache setzt mir momentan noch etwas zu. Im Moment fühle ich eine sehr unangenehme Form von Erleichterung. Zum einen, weil sich erstmal kein islamistischer Hintergrund zu bestätigen scheint, aber vor allem, weil trotz aller Todesopfer, es sich nach derzeitigem Stand doch um einen einzelnen Amokläufer gehandelt haben soll.
Wenn ich an den Stand gestern Abend denke, wo es kurzzeitig nach bis zu drei Attentätern an unterschiedlichen Orten der Stadt aussah. Drei bewaffnete, um sich schießende Irre, die Sache hätte dann noch viel übler ausgehen können. Traurig, dass wegen einem gestörten Menschen, wieder so viele Unschuldige sterben mussten. Dazu die Bilder der Polizei, meine Cousine ist Polizeibeamtin und probt solche und ähnliche Szenarien, trotzdem hoffen natürlich alle darauf, dieses Training nie zu benötigen.
Ach keine Ahnung. Vor kurzem, die Sache in Nizza, hab' ich trotz allem Schrecken wesentlich besser weggesteckt. Hier die Sache trifft mich dafür ungewöhnlich hart.
Ok, eine Sache muss ich dann leider doch noch loswerden. Wenn AfD Politiker mitten in so einer laufenden Katastrophe versuchen daraus Kapital zu schlagen, ist das einfach nur widerlich. Aber was mich am meisten entsetzt ist nicht, dass Politiker versuchen solche Dinge für ihre Ziele auszuschlachten. Da ist die AfD in reichhaltiger Gesellschaft. Aber sie können es sich auch erlauben, weil es unserer Gesellschaft offensichtlich herzlich egal ist. Es ist egal, wie viele AfD-Politiker bei erster Gelegenheit unbewiesene Behauptungen aufstellen. Es ist egal wie viele fremdenfeindliche Kommentare diese Leute abgeben, oder wie klar sie zeigen, dass sie aus Vorurteilen handeln. Man brüllt die Aussage einfach raus, weil man nur gewinnen kann. Ist es ein islamistischer Anschlag, dann kann man sich auf die Schulter klopfen, ist es keiner, dann sagt man einfach nichts mehr dazu und den Wählern ist es offensichtlich völlig egal.
Ich würde mir wünschen, dass diejenigen Politiker, die wieder einmal schneller ermitteln als die Polizei und überall Allahu Akbar hören, einfach immer öffentlich damit konfrontiert würden, wenn sie so einen Mist verzapft haben und erst Recht, wenn sowas regelmäßig vorkommt.
Es kann nicht so schwer sein, sich einfach mal vor dem Kommentieren zu fragen, ob man wirklich auf gesicherte Informationen zurückgreift und im Zweifel hilft es der eigenen Glaubwürdigkeit, wenn man sich ein paar Stunden Zeit lässt, bevor man sich eine Meinung bildet. Dieses sofortige durchdrücken des eigenen Narrativs, gepaart mit gierigem aufsaugen jeglicher Informationsstücke um in der Debatte die Oberhand zu gewinnen ist ziemlich ekelhaft.
Den Wind können wir nicht bestimmen, aber die Segel richtig setzen.
- Lucius Annaeus Seneca -
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23.07.2016 |
Mephysta
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RE: Schießerei in Münchner Einkaufszentrum
(23.07.2016)Jandalf schrieb: (23.07.2016)Mephysta schrieb: Da kommt mir doch direkt der Begriff "optimistischer Fehlschluss" in den Sinn.
Nur, weil eine Wahrscheinlichkeit aus statistischer Perspektive relativ gering ist, heißt das noch lange nicht, dass Angst irrational ist. Erzählt mal den 9 Todesopfern von gestern Nacht, wie grundlos es ist, vor Todesschützen Angst zu haben.
Erzählmal den 600 Menschen die jedes Jahr in Deutschland an Essen ersticken wie grundlos es ist vor fester Nahrung Angst zu haben.
Weil natürlich die Prävalenz von Todesfällen durch Essen exakt mit der durch Terroranschläge übereinstimmt.
Wenn wir hier schon so lustige Statistiken haben, kann ich Dir ja noch einen Fun Fact geben; Wenn ein Durchgeknallter eine Waffe auf Dich richtet, sind Deine Überlebenschancen wesentlich geringer als wenn Du morgens von Deinem Toast abbeißt.
Außerdem sind wir hier nicht am Obststand, wo man Äpfel mit Birnen vergleicht. Genozid kann man potentiell (!!) aus dem Weg gehen - man kann nicht aufhören, zu essen. Angst vor dem Unbekannten und Unkontrollierbaren ist nunmal in der menschlichen Natur verankert. Und in vielen Situationen ist das auch sehr sinnvoll, weil es einen intuitiv davon abhält (bzw abhalten sollte), dumme und gefährliche Dinge zu tun.
Solange einen diese Angst nicht im Leben einschränkt, ist sie nicht irrational und vollkommen in Ordnung.
Ursprünglich hat es mich nur gestört, dass hier jemand Sorgen geäußert hat, weil es so dicht dran passiert ist und demjenigen gleich Statistiken vor den Kopf gehauen und wenig rationales Verhalten unterstellt wurde.
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23.07.2016 |
Nightshroud
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RE: Schießerei in Münchner Einkaufszentrum
@ Whitey
Tja, aber er war nunmal ein Terrorist, oder ist das rumballern in einer Menschenmenge etwa kein Terror?
Ich finde es nunmal Schwachsinn die Tat hier mit PC zu verschönen. 10 Menschen starben, und viele machen sich mehr Sorgen darüber, dass die Tat ideologisch ausgebeutet werden könnte.
ich wette viele sind innerlich enttäuscht, dass es doch kein deutscher Breivik war und man sich jetzt mit der unbequemen Tatsache eines iranischen Amokläufers, der mit großer Wahrscheinlichkeit Muslim war, herumschlagen darf...
Nebenbei, die Tatwaffe war Illegal, Schade, auch keine Möglichkeit den Schützenvereinen die Schuld zu geben...
Wenn Islam = Orientale ist? Warum ist es für die Progressiven dann kein Problem gegen das Christentum zu hetzen, weil Christentum müsste demnach ja = Weiß, also auch eine Ethnie sein.
Oder warum haben "braune" Leute wie Akif Pirinçci und Hamed Abdel-Samad soviele Fans in der "rassistischen" islamkritischen Szene? Wärend autochtone weiße Konvertiten, wie Vogel, auf Ablehnung stoßen?
Zitat:Erzählmal den 600 Menschen die jedes Jahr in Deutschland an Essen ersticken wie grundlos es ist vor fester Nahrung Angst zu haben.
Was ist das denn für ein Vergleich? Nahrungaufnahme ist eine Alltagstätigkeit, die schon Aufgrund einer biologischen Notwendigkeit nicht negativ belegt sein kann (Magersucht ausgenommen).
Von einem Terrorist erschossen zu werden dagegen nicht.
Wir waren ursprünglich nicht die Krone der Nahrungspyramide sondern hatten auch unsere Jäger.
Erzähl mal einem Höhlenmensch, dass er keine Sorge im Wald haben muss von einem Säberzahntiger erlegt zu werden, weil die Wahrscheinlichkeit mathematisch gering ist. Das sind Beuteinstinkte, die gezielt ausgenutzt werden. Bei Terror geht es nicht um Rationalität, sondern um das Erzeugen von irrationaler Furcht im Unterbewusstsein.
![[Bild: ersatzsig.jpg]](http://bronies.de/images/ersatzsig.jpg)
(Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: 23.07.2016 von Nightshroud.)
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23.07.2016 |
Whitey
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Draconequus

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RE: Schießerei in Münchner Einkaufszentrum
@Mephysta:
Die Chancen dass ein unbekannter eine Waffe auf dich richtet sind aber ziemlich gering. Die Chancen dass du erstickst wenn ein Stück Toast dir die Luftröre verstopft sind wiederum relativ hoch. Übrigens solltest du mal nachschlagen was das Wort Genozid bedeutet, du wirst überrascht sein.
Und wie ich schon sehr oft sagte, ist "menschliche Natur" kein Argument, außer du willst deine eigene Intelligenz soweit in Abrede stellen und sagen, dass du gar nicht anders kannst als deinen Urtinstinkten zu folgen.
(23.07.2016)Mc Timsy schrieb: Es ist egal, wie viele AfD-Politiker bei erster Gelegenheit unbewiesene Behauptungen aufstellen. Es ist egal wie viele fremdenfeindliche Kommentare diese Leute abgeben, oder wie klar sie zeigen, dass sie aus Vorurteilen handeln. Man brüllt die Aussage einfach raus, weil man nur gewinnen kann. Ist es ein islamistischer Anschlag, dann kann man sich auf die Schulter klopfen, ist es keiner, dann sagt man einfach nichts mehr dazu und den Wählern ist es offensichtlich völlig egal.
Dem kann ich nur vollkommen zustimmen.
(23.07.2016)Nightshroud schrieb: @ Whitey
Tja, aber er war nunmal ein Terrorist, oder ist das rumballern in einer Menschenmenge etwa kein Terror?
Nicht zwangsläufig, nein.
Abgesehen davon drehst du grad nur die Argumente um. Ich schöne keine Tat, ich mache darauf aufmerksam dass man die Tat nicht für seine Ideologie ausbeuten soll, indem man gleich mal wieder was gegen die bösen "Musel" schreit.
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